Der Tag hatte diese spezielle Mischung aus „ruhig“ und „hochkonzentriert“, die man nur bei Interview-Serien bekommt. Kein Bühnenprogramm, kein Messe-Gedränge, keine Laufwege zwischen Ständen – stattdessen ein moderner Hotel-Meetingraum in Mannheim, sauber vorbereitet, klare Slots, und die Aufgabe: acht Interviews nacheinander, ohne dass das Setup irgendwann schlappmacht.
Wir haben das für Edelstoff Media produziert. Das heißt in der Praxis: Die Technik muss so stehen, dass sie „unsichtbar“ wird. Kamera, Licht, Ton, Hintergrund – alles so, dass die Gesprächspartner sich nicht wie im Studio fühlen, aber das Ergebnis trotzdem wie ein professionelles B2B-Interview aussieht.
Die Interviewpartner waren Persönlichkeiten aus der Fonds-Welt, also Leute, die gewohnt sind zu sprechen – aber eben auch gewohnt sind, dass Zeit knapp ist. Und dann gab es diesen einen Slot, der im Tagesplan automatisch größer wirkt: Robert Habeck als prominentester Gast. Dass er in diesem Umfeld in Mannheim als bekannte Stimme aufgetreten ist, wurde rund um den Kongress öffentlich aufgegriffen.
Was bei so einem Interviewtag den Unterschied macht, sind nicht die „großen“ Tricks, sondern die Wiederholbarkeit:
- gleiche Lichtführung, damit nichts zwischen Interview 1 und 8 auseinanderläuft,
- Ton, der nicht nach Raum klingt (und trotzdem natürlich bleibt),
- ein Ablauf, der schnell ist, ohne hektisch zu wirken,
- und eine Moderation/Regie, die weiß, wann man laufen lässt und wann man nachschärft.
Am Ende ist das Ergebnis oft genau dann am stärksten, wenn der Dreh selbst sich unspektakulär anfühlt. Nicht, weil es langweilig war, sondern weil alles so funktioniert hat, wie es muss: konzentriert, sauber, planbar – damit im Schnitt nicht „gerettet“, sondern nur noch erzählt werden muss.



























